Unterwegs auf dem SauerlandRadring bis zum Fledermaustunnel

Der SauerlandRadring ist eine Radstrecke, die über alte Bahntrassen führt. Somit halten sich die Anstiege im sonst doch recht hügeligen Sauerland auf den 84 km in Grenzen. Wer an einem Tag die gesamte Runde macht, weiß am Abend trotzdem was er getan hat. Erweiterbar ist diese Strecke noch um die ca. 40 km lange Nordschleife oder Henneseeschleife.

Bei schönem Wetter sind wir neulich einmal ein Stück über den SauerlandRadring zum Fledermaustunnel gefahren. Mit Kindern sollte ein ansprechendes Ziel auf der Route liegen. Bei dieser Tour war es der Fledermaustunnel, allerdings ist das darauf folgende Eis auch nicht zu Verachten gewesen.


Der Fledermaustunnel ist ein alter Eisenbahntunnel, der auf der ursprünglichen Bahnstrecke bei Kückelheim liegt. Auf 689 Meter fährt man bei schummrigem Licht durch den Tunnel, der schon vor der Einfahrt ein kühles Lüftchen entgegenweht. Am besten vorher noch was langärmliges überziehen, denn es ist auch ganz schön kalt im Tunnel. Zwischendurch plätschert immer mal wieder etwas von der Decke. Die Pfützen lassen sich in der Regel gut umfahren und falls nicht landet das Wasser im Idealfall auf dem Helm. Damit die dort wohnenden Fledermäuse auch ihre Winterruhe bekommen, ist dieser Tunnel nicht ganzjährig geöffnet (am 1. November schließt er bis spätestens 9. April).

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Vom Ferienhaus fährt man den SauerlandRadring über die Henneseeschleife auf der Nordschleife an, die auch allein schon eine nette Tour abgibt.

­Radring

Hier kann man sich die Karte downloaden

Es geht auf der Henneseeschleife von Mielinghausen über Erflinghausen, Nichtinghausen und Reiste nach Bremke, in Bremke geht es dann auf den SauerlandRadring. Links gegenüber vom Bäcker, ca. 50 Meter auf dem Radring in Richtung Schmallenberg ist übrigens ein netter Kinderspielplatz für die erste Rast (siehe Karte). Und beim Bäcker gibt es was Leckeres für das Picknick.

Weiter geht es von Bremke nach Sallinghausen, dazu umfährt man die Steigung vor Eslohe und kommt durch ein malerisches Tal. In Sallinghausen geht es weiter am DampfLandLeute Museum, dem Maschinen- und Heimatmuseum von Eslohe bis nach Kückelheim. Auf der Strecke gibt es immer wieder Rastmöglichkeiten und vor dem Tunnel fließt ein Bächlein entlang der Strecke, in dem man seine Füße kühlen kann.

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Den Rückweg auf dieser Strecke macht man am besten genauso, da eine Rundtour doch sehr weit würde, aber eine Schleife durch Eslohe muss schon noch sein. Eslohe ist ein richtig netter Einkaufsort, den man sich auch gerne näher anschauen kann. Am Esselbad, dem Schwimm- und Freibad, geht es durch den Park bis in den Ort. Im Park gibt es einen weiteren Abenteuerspielplatz, der ebenfalls auf der Karte eingezeichnet ist. Im Ort kann man ein bisschen verweilen und sich zum Beispiel ein Eis schmecken lassen. In Eslohe gibt es zum Beispiel eine Eisdiele gegenüber vom Modehaus Stinn, bei dem in jedem Fall ein Schaufensterbummel lohnt. Bei unserer Tour waren wir im Café Kaptain, an der Hauptstraße, das neben dem wirkliche leckeren Eis auch eine riesige Auswahl an Pralinen und Torten hat. Hier findet man also auch was bei schlechtem Wetter. Auf der Terrasse und auch im Café selbst sitzt man sehr gemütlich. Neben den Radlern wissen das auch die Wanderer und Biker, die ebenfalls herzlich willkommen sind.

 

Zurück sind wir dann den Anstieg nach Eslohe raus gefahren (der auch gar nicht so schlimm ist), um die Rückfahrt ein wenig zu verkürzen, aber man kann natürlich auch wieder durch Sallinghausen fahren. Eine weitere Möglichkeit, die Rückfahrt etwas zu verkürzen ist ab Nichtinghausen auf der B55 zu bleiben und dort ca. 1 km über die Bundesstraße zu fahren. Der Weg hat fast keine Steigung ist aber stark befahren und die Autos müssen die Radler überholen. Sobald man die ersten zwei Kurven geschafft hat, fängt rechts schon der See an, und dort kann man dann weiter über den sicheren Seitenstreifen fahren.

Nach der Tour lockt dann noch die Terrasse mit gekühlten Getränken aus dem Kühlschrank. Und wer Lust hat, schmeißt noch den Grill an. Holzkohle für den Kugelgrill ist ebenfalls im Haus vorhanden. Oder man springt zur Abkühlung gleich in den See, das hängt dann aber von der Jahreszeit und den Wassertemperaturen ab. Und wer sich, wie wir, im Tunnel eine Jacke überzieht, springt auch nicht im April in den See 😉

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